CDU-Fraktion bedauert vergebene Chance zur Bauzeitverkürzung

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Sechs Monate wurde in den Gremien der Stadtvertretung auf Initiative der CDU-Fraktion das Für und Wider von sogenannten Bauzeitverkürzungen diskutiert. Die Kommunalpolitiker der CDU wollten den Oberbürgermeister per Beschluss auffordern, bei der Ausschreibung von künftigen Tiefbau- und Straßenbauprojekten, eine Prämienzahlung für den Fall zu vereinbaren, dass Baustellen früher fertig werden. Leider wurde der Antrag bei der Sitzung der Stadtvertretung am vergangenen Montag mit einer breiten Mehrheit abgelehnt.

„Die Baustelle Wittenburger Berg ist ein gutes Beispiel bei der eine Prämienzahlung für eine Bauzeitverkürzung positiv gewirkt hat“, so der baupolitischer Sprecher Sven Klinger. „Etliche Anwohner und Gewerbetreibende haben sich in den letzten Jahren an die Kommunalpolitik gewandt und anliegerfreundliches Bauen eingefordert. Die Dauer der Beeinträchtigungen stand bei den Anliegern und Verkehrsteilnehmern immer ganz oben auf der Liste.

Vor dem Hintergrund, dass Anliegern, Pendlern und Touristen auch in den kommenden Jahren noch etliche größere Bauphasen z.B. in der „Wallstraße“, in der „Arsenalstraße“ und der „Hamburger Allee“ aber auch beim geplanten vierspurigen Ausbau vom „Obotritenring“ und „An der Crivitzer Chaussee“ bevorstehen, bedauern die Mitglieder der CDU-Fraktion die vergebene Chance zur Bauzeitverkürzung. „Die Bevölkerung möchte kurze Bauzeiten, die anderen Fraktionen in der Stadtvertretung möchten dies offenbar nicht. Die CDU-Fraktion wird sich auch künftig für eine Reduzierung der baubedingten Belastungen einsetzen", so das Fazit des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sven Klinger.

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