CDU-Fraktion: Ursachen für Steigerung der Kriminalität in Schwerin klären

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Nach der gestern vorgestellten Polizeilichen Kriminalitätsstatistik ist die Zahl der Straftaten in Schwerin zwar leicht zurückgegangen, die Kriminalitätsbelastung jedoch höher als im Landesdurchschnitt und auch höher als in Rostock, der größten Stadt des Landes. Die CDU-Fraktion in der Stadtvertretung will jetzt die Ursachen klären. Dazu ist u.a. ein Gespräch mit dem Schweriner Polizeichef Lutz Müller geplant. Außerdem fordert die Fraktion mehr Engagement im Bereich der Kriminalitätsprävention.

 

„Während im Land die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner auf 6.850 zurückgegangen ist, liegt sie in Schwerin bei 12.201. In Rostock ist die Zahl mit 9.075 Fällen je 100.000 Einwohner deutlich geringer. Heutige Pressemeldungen wie „Schwerin ist Hauptstadt der Banditen“ sind keine gute Werbung für unsere Stadt, deshalb muss über die Ursachen dieser Entwicklung diskutiert werden.

 

Auf kommunaler Ebene können wir im Bereich der Kriminalitätsprävention mehr tun. Der Landtag hat die Mittel für den Landesrat der Kriminalitätsvorbeugung um 23.700 Euro auf 350.000 Euro erhöht. Für Präventionsprojekte steht damit mehr Geld zur Verfügung, davon können auch Initiativen in Schwerin profitieren“, erklärte CDU-Fraktionschef Sebastian Ehlers.

 

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